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#Coronazeiten: „Mut Und Zuversicht Geben Mir Die Menschen, Die Mir Nahestehen.“

#Coronazeiten: „Mut und Zuversicht geben mir die Menschen, die mir nahestehen.“

Ob Homeoffice, Videotelefonate oder strenge Kontaktbeschränkungen – Corona hat unser Leben fest im Griff und bestimmt unseren Alltag. In einer neuen Interviewreihe verraten sieben Mitglieder der SPD Gevelsberg, wie sie persönlich die neue Normalität mit dem Virus erleben. Heute mit Nikola Bruzek-Melzer, 48 Jahre alt und Konrektorin an einer Grundschule.

 


Schon seit dem ersten Lockdown hat sich mein Alltag natürlich sehr verändert. Die bis dahin festen Tagesstrukturen wurden unter anderem dadurch aufgelöst, dass organisierte Freizeitaktivitäten nicht mehr stattfinden konnten. Berufliche sowie ehrenamtliche Termine sind zum Beispiel zunächst entfallen oder haben auf anderen Wegen stattgefunden.

So haben wir als Familie versucht, unseren Alltag anzupassen. Natürlich war und ist hier das Homeschooling sehr vorbestimmend. Aber darüber hinaus ist es uns gelungen, so oft wie möglich gemeinsam etwas in der Natur zu unternehmen. Wanderungen, Rad fahren und skaten sowie im Garten arbeiten und spielen haben uns bei Laune gehalten. Und wir haben die vielen tollen Möglichkeiten, die uns hier vor der Haustür zur Verfügung stehen, genutzt und gelernt, sie wertzuschätzen.

 


Als Konrektorin einer Grundschule, aber auch als Mutter, habe ich natürlich sehr direkt mit den Corona-bedingten Veränderungen und den damit verbundenen massiven Auswirkungen auf den Schulalltag zu tun. Viele bildungspolitische Bereiche und insbesondere deren Missstände sind spürbarer geworden und ich hoffe, dass hierin eine Chance für zukünftige Verbesserungen liegt, die dann hoffentlich auch genutzt wird.

Dringend muss von der Landesregierung jetzt zeitnah ein Plan für den Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht entwickelt werden, damit alle am Schulleben Beteiligten Planungssicherheit gewinnen.

 


Am meisten fehlen mir persönlich die sozialen Kontakte und das Netzwerken im Beruf, beim Sport, im Ehrenamt und vor allem das Treffen mit lieben Menschen.

 


Auf jeden Fall! Wir haben das Wandern für uns entdeckt und schon eine Menge neuer Wege im Ennepe-Ruhr-Kreis erkundet. Dabei ist uns sehr oft bewusst geworden, wie schön es hier ist. Aber auch die umliegenden Talsperren und das Bergische Land sind wunderschön und so nah. Außerdem habe ich nach vielen Jahren wieder angefangen, Cello zu spielen. Zur Freude meiner Familie koche ich auch wieder mehr ;-).

 


Mut und Zuversicht geben mir die Menschen, die mir nahestehen. Das sind insbesondere meine Familie und Freunde. Aber auch die rasante Entwicklung des Impfstoffes empfinde ich als großartige Forschungsleistung und auch dies hat mich sehr hoffnungsvoll gestimmt.

 


Natürlich spielen hier die digitalen Medien eine viel größere Rolle als vor Corona. Aber zusätzlich wird nun zu Hause bei uns auch öfter und länger telefoniert als sonst. Mit einigen wenigen Menschen treffe ich mich aber auch zum Spazierengehen. All diese Möglichkeiten können aber dennoch einen herzlichen Händedruck oder eine Umarmung nicht ersetzen. So hoffe ich, dass wir alle noch durchhalten und durch das Befolgen der Regeln weiterhin dazu beitragen, das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen!

 


Auf jeden Fall mit dem Wohnmobil ans Meer! Zusammen mit lieben Menschen! Ich hoffe so sehr, dass ich meine Freunde in Dänemark im Sommer wieder in die Arme schließen kann!

 

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