1. Vorsitzender
Jürgen Moysiszik
Tel.: 0 23 32 – 6 55 99
juergen.moysiszik@t-online.de

2. Vorsitzende/Schriftführerin
Elke Brüninghaus
elbruen@gmx.de

Kommissarischer Kassierer
Detlef Raufelder

Im Stadtverband vertreten sind:
Jürgen Moysiszik
Elke Brüninghaus (als Vertretung)

Die Belange der Berger Bürgerinnen und
Bürger im Rat der Stadt vertreten:

Jürgen Moysiszik
Tel. 0 23 32 – 6 55 99

Alba Mazotta-Tiranno
Tel. 0 23 32 – 50 97 555

karte-berge
Berge.hammerteich
Berge.hammerteich
Berge
Berge.gut.rocholz
Berge.rochholzalle.bleichhuette
Berge.gevelsberg.knapp
Berge.talbruecke.rocholz

Fotos: AWARK u. Frank Vincentz – http://commons.wikimedia.org/wiki/Gevelsberg

Berge - Geschichte einer Landgemeinde

Das Gemeindegebiet war vor mehr als 1000 Jahren zusammenhängendes Waldgebiet. Eichen, Buchen, Birken und dichtes Unterholz erschwerten ein Durchdringen dieses „Urwaldes“ (Tannen und Fichten finden sich erst seit ca.1800)

Es ist möglich, dass auch auf vereinzelten Lichtungen bereits Bauernhöfe existierten jedoch ist der größte Teil der im Schatzbuch der Grafschaft Mark verzeichneten Höfe um 1200 entstanden.

Die älteste urkundliche Erwähnung aus der Gemeinde Berge stammt aus dem Jahr 1367. Hier wird zum ersten Mal das Haus Rocholz genannt. 1481 wird der Oberbrökinger Hof in einer Urkunde erwähnt. Es folgen dann Aufzeichnungen im Schatzbuch der Grafschaft Mark (1486) worin für Berge 13 Höfe verzeichnet sind.

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Zwei Jahre nach Beginn des Dreißigjährigen Krieges sind es 21 Höfe in Berge, welche „Schatz“ zu entrichten haben. Da keine einheitliche Rechtschreibung vorliegt, variieren die Namensangaben innerhalb der Dokumente stark. Erst nach dem Dreißigjährigen Krieg ist die Bezeichnung „Berge“ entstanden. Nicht nur der Krieg, sondern auch die Pest hinterließen ihre Spuren in Berge. Jeder 3. Hof war verlassen, die Bauern spannten sich selbst vor den Pflug und im Durchschnitt hatte ein Bauer eine Kuh, ein halbes Rind oder Kalb und ein viertel Schwein. In Urkunden (1645) wird für Berge zudem ein Leinenweber erwähnt sowie ein Postgänger (zwischen Köln und Berge).

In der weiteren Geschichte hat Berge, wie auch die Umgebung unter Napoleon zu leiden und nimmt an den Befreiungskriegen teil. Berge wird 1815 als Gemeinde Berge erwähnt und spielt im weiteren Verlauf der Geschichte wohl keine wesentliche Rolle. Zu erwähnen ist, dass die Industrialisierung auch vor Berge nicht haltmachte und sich Hammerwerke um 1760 gründeten. Die älteste 1963 noch bestehende Schloßschmiede ist Kalthoff im Bruch und wurde 1828 gegründet. Die Bergisch-Märkische Eisenbahn wurde 1848 nach Plänen von Friedrich Harkort gebaut, welcher schon früh die Zeichen der Industrialisierung erkannte und umzusetzen versuchte. Harkort war nicht nur ein fortschrittlicher Industrieller, sondern auch ein „Kämpfer“ für die materielle und geistige Emanzipierung der Arbeiterschaft im Reichstag.

In den 60er Jahre wurde Berge mit einer bereits 1935 geplanten Autobahn „beglückt“ welche die stark befahrene B7 entlastete. Durch die zunehmede Bevölkerung wurde auch die Landgemeinde Berge schon 1960 mit eine Bebauungsplan bis zum Jahr 2000 versehen, welcher eine geschlossene Bebauung vorsah. Die verstädterung der Landgemeinde, welche den Charakter veränderte (Helmut Braun) griff um sich. – Der letzte Bürgermeister Berges war Walter Behle, welcher auch im Vorwort des Buches hervorhebt, dass dieses Buch (pünktlich zur 150Jahr Feier der Schule Berge) Alteingessenen das Wissen um die Heimat vermittele und Neubürgern den Einstieg erleichtere.

Die Landgemeinde Berge wurde 1970 in die Stadt Gevelsberg eingegliedert und ist somit keine eigenständige Landgemeinde mehr.

Heute verfügt Berge neben der Autobahnauffahrt an der A1, sowie nahegelegen an der A43 und A46 auch über gute Anbindungen an die Bahn und Buslinien des ÖPNV.

Quellenangabe

Alle hier verwendeten Daten sind dem Buch „Berge – Die Geschichte einer Landgemeinde“ von Helmut Braun aus dem Jahr 1963 entnommen.

Zusammengestellt von Mathias Messoll

Nachrichten vom SPD-Ortsverein Berge

Lesen Sie hier Nachrichten, die den Ortsverein Berge betreffen. Das Nachrichtenarchiv mit weiteren Infos können Sie hier aufrufen …

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Ihr Ansprechpartner
Jürgen Moysiszik
Tel.: 02332 / 6 55 99
Email: juergen.moysiszik(at)t-online.de

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